Kleve, 13. Oktober 2003. Nach der erfolgreichen Produkteinführung des vorrangig als Edelmetallanalysator eingesetzten SPECTRO MIDEX zur Pittcon 2003 bringt SPECTRO Analytical Instruments nun, sechs Monate später, mit SPECTRO MIDEX M ein neues Mitglied der Benchtop-Mikro-RFA-Produktfamilie mit wechselbaren Kollimatoren und Mappingfunktionen auf den Markt.
Während das SPECTRO MIDEX standardmäßig mit einem Kollimator von 0,35 mm Durchmesser ausgeliefert wird, verfügt das neueste Mitglied der Produktfamilie über vier wechselbare Kollimatoren mit einem Durchmesser von 0,1 mm, 0,35 mm, 0,5 mm und 1,0 mm. Dank dieser Variabilität der Messpunktgröße kann das SPECTRO MIDEX M genau auf die Oberflächenbeschaffenheit und die Größe der zu untersuchenden Probe angepasst werden.
Die SPECTRO MIDEX-Produktfamilie liefert als Universalanalysengerät schnelle zerstörungsfreie Übersichtsanalyseneiner weiten Bandbreite von Elementen. Dabei wird das von SPECTRO entwickelte Auswerteprogramm FP+ eingesetzt, das im Vergleich zu üblicherweise verwendeten Verfahren deutlich genauere Analysenergebnisse liefert. Dank des kleinen Messpunktes eignen sich die Geräte neben dem Einsatz in der Analytik von Schmuck- und Dentallegierungen für archäologische und geschichtswissenschaftliche Zwecke. Weitere Einsatzfelder finden sich in der Forensik und Kriminologie, aber auch in der verarbeitenden Industrie sowie zur Untersuchung von Abriebpartikeln aus Motoren und Getrieben. Zusätzlich zur Analyse der Zusammensetzung ist das Gerät in der Lage, Schichtdicken auf den Proben schnell, genau und zuverlässig zu bestimmen. Die Messdauer liegt typischerweise bei zwei bis drei Minuten.
Mappingfunktionen
Anders als das bisher verfügbare SPECTRO MIDEX ist das neue SPECTRO MIDEX M in der Lage, über die Mappingfunktion heterogene Strukturen und größere Oberflächen zu untersuchen. Zu diesem Zweck verfügt das Gerät über einen motorgesteuerten xyz Probentisch. Im Ergebnis der automatisierten Analyse erhält der Anwender eine kartografische Übersicht der untersuchten Elemente.
Die Mappingfunktion wird unter anderem in kriminalistischen Labors dazu verwendet, um auf größeren Probenflächen Partikel aufzufinden und zu analysieren. Auch zur Analyse von Abriebpartikeln in gebrauchten Motorölen eignet sich diese Form der Analyse, da neben der Partikelidentifizierung auch eine direkte Elementanalyse angeschlossen werden kann. Das im SPECTRO MIDEX M eingebaute doppelte Videosystem mit unterschiedlicher Vergrößerung erlaubt bei dieser Anwendung die exakte Bestimmung der genauen Messposition. Große Fenster auf drei Seiten des Gerätegehäuses geben dabei einen Einblick auf die aktuell untersuchte Stelle der Probe.
Das SPECTRO MIDEX wie auch das SPECTRO MIDEX M verwenden eine luftgekühlte Kleinleistungsröntgenröhre. Die daraus emittierte Strahlung regt die Elemente in der Probe zur Fluoreszenz an. Ein elektrisch gekühlter Silizium-Driftkammer-Detektor erzeugt aus der Fluoreszenz-Strahlung ein auswertbares Spektrum, das zur qualitativen und quantitativen Bestimmung der Zusammensetzung der Probe ausgewertet werden kann. Die Probe wird durch die Messung weder in ihrer physikalischen noch chemischen Zusammensetzung verändert, alle Geräte der Produktfamilie SPECTRO MIDEX arbeiten komplett zerstörungsfrei.
SPECTRO, weltweit führend auf dem Gebiet der Optischen Emissions- und Röntgenfluoreszenz-Spektrometrie, ist ein multinationales Unternehmen, in dem Innovation, Gerätebetreuung und Kundendienst im Mittelpunkt stehen. SPECTRO beschäftigt über 400 Mitarbeiter. Seit der Gründung 1979 wurden bis heute weltweit mehr als 19.000 Analysengeräte an Kunden geliefert. SPECTROs Ziel ist es, zukunftsweisende Geräte zu produzieren, für verschiedenartigste Aufgabestellungen die besten Lösungen zu entwickeln und eine beispielhafte Kundenbetreuung sicherzustellen.
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