Kleve, 19. August 1998. Die typischen Emissionslinien für die Nichtmetalle wie Cl, I, B, P, S u.a. liegen im Bereich von 120 bis 200 nm. Wegen der starken Absorption durch Sauerstoff konnten sie bislang nicht mit der ICP-OES empfindlich bestimmt werden. Durch den Einsatz der gasgefüllten UV-Plus-Optik in den SPECTROFLAME-ICP können jetzt auch diese Elemente nachweisstark bestimmt werden. Der Vorteil: Signifikante Kostenersparnisse im Routinelabor.
Im Trinkwasser lassen sich beispielsweise die Elemente Cl, P, S weit unterhalb der in der Trinkwasserverordnung geforderten Richtwerte nachweisen. Weitere Analysen sind damit überflüssig. Auch der Gesamtchlorgehalt in Altölen wird - neben der Metallbestimmung - weit unterhalb der geforderten Werte nachgewiesen. Selbst der Gehalt an PCB-Verbindungen läßt sich durch den Gesamtchlorgehalt nach oben abgrenzen. Auch hier liegen die Nachweisgrenzen unterhalb der geforderten Grenzwerte.
Das Fazit: Mit der ICP-OES lassen sich jetzt viele Matrizes problemlos auf den Gehalt an Nichtmetallen untersuchen. Da dies simultan zur Metallbestimmung geschieht, ist das Ergebnis eine bedeutende Zeit- und Kostenersparnis im Routinelabor.
Vertiefende Informationen gibt es in folgenden Applikationsberichten:
- Die Bestimmung von Spurenelementen in Holz
- Die Bestimmung von PCBs mit der ICP-OES
- Die Bestimmung von Nichtmetallen mit der ICP-OES (Matrix Wasser und Öl
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