
Für die Analyse der chemischen Zusammensetzung von Metallen und deren Legierungen ist die optische Emissionsspektro- metrie mit Bogen- und Funkenanregung die Methode der Wahl. Zum Einsatz kommt sie zum Beispiel in der metallerzeugenden Industrie und in Gießereien, wo sie in Ofennähe oder im Zentrallabor in kürzester Zeit Analysenergebnisse der Schmelze liefert und so den Legierungsprozess maßgeblich steuert.

Ein anderer Aufgabenbereich ist die Verwendung in der Warenein- gangskontrolle metallverarbeiten- der Betriebe und Unternehmen der Recyclingindustrie, in der Qualitätskontrolle von Halbzeugen und Fertigprodukten und in zahlreichen anderen Fällen, in denen die chemische Zusammensetzung des metallischen Werkstoffes bekannt sein muss, um Qualitätsstandards auf Stichprobenbasis zu überprüfen und präventiv die Verwendung falscher Materialien und damit verbundene Produktionsstillstände und Sicherheitsrisiken auszuschließen.